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By Dieter Karrer

Das Buch handelt von Menschen, deren Mutter, Vater oder companion an Demenz erkrankt ist. used to be es bedeutet, einen dementen Angehörigen zu pflegen, weiß niemand besser als sie. Wie guy diese state of affairs erlebt und wie guy damit umgeht, behält guy jedoch oftmals für sich. Im Buch wird versucht, den Betroffenen eine Stimme zu geben und ihre Erfahrungen sichtbar zu machen. Diese Erfahrungen mögen auf den ersten Blick sehr individuell sein. Bei näherem Hinsehen und vergleichender examine zeigt sich jedoch eine spezifische Ordnung des Unterschieds, die deutlich macht, dass „einen dementen Angehörigen zu pflegen“ je nach place im sozialen Raum (und je nach Geschlecht) etwas Unterschiedliches bedeuten kann. Das Buch handelt additionally nicht nur von Demenzkranken und ihren Familienmitgliedern. Es ist auch ein Buch über die ganz alltägliche Logik sozialer Unterschiede. 

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Ich schaue das eben nicht unbedingt als eigentliche Krankheit an, sondern als Umstände, die mit dem Alter kommen. “ Dieser Meinung ist auch seine Frau. Beide ignorieren die Diagnose und bestätigen und stützen sich dabei gegenseitig. “ 27 Mit der Position im sozialen Raum verbunden ist ein Gespür dafür, was zu wem passt. Diesen Sinn für Unterschiede nennt Bourdieu in Anlehnung an Goffman „sense of one’s place“ (vgl. dazu auch Karrer 1998). 4 Wahrnehmung der Situation Einen dementen Partner zu haben ist für alle eine schwierige Situation.

Je tiefer der Wert, umso weiter ist die Krankheit in der Regel fortgeschritten. 2 Zugang zum Untersuchungsfeld Aufgrund unserer Untersuchungsanlage benötigten wir nicht nur Adressen von Menschen, die einen an Demenz erkrankten Angehörigen zu Hause pflegen, wir waren auch darauf angewiesen, ihre Position im sozialen Raum vorgängig zu kennen, um eine gezielte Auswahl treffen zu können. Zu diesem Zweck wurden folgende Abklärungen und Vorbereitungsarbeiten für den Feldzugang gemacht: ƒ ƒ Wir haben die in der Untersuchung von Wettstein et al.

Nie. “ Da Achtung auf Zuschreibung beruht, wird der Statusverlust gewissermaßen erst dann Realität, wenn er für andere sichtbar wird, weshalb die Mutter auch nächste Verwandte und Freunde nicht informiert hat. Mittlerweile wissen es aber auch die. „Die merken es ja. “ Auch ihrem Mann gegenüber scheint die Mutter lange Normalität simuliert zu haben. „Ich glaube, es ist lange gegangen, bis ich das erste Mal gehört habe, meine Mutter zu ihm sagen: hör jetzt, das ist, weil du irgendetwas im Kopf hast.

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