Download Erläuterungen zu Hölderlins Dichtung by Martin Heidegger PDF

By Martin Heidegger

Show description

Read Online or Download Erläuterungen zu Hölderlins Dichtung PDF

Similar german_1 books

Bothe Richter Teherani - Zoom (German edition)

Ohne Schw? chen in end, Funktion oder Finanzierbarkeit treiben die mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichneten Hamburger Architekten Bothe, Richter und Teherani einen Keil in die Beh? bigkeit des Berufsstandes. Seit dem Autohaus vehicle & driving force steht die Marke BRT ? ber Deutschland hinaus f? r im element wie in der size beeindruckende Bauwerke, die das Publikum emotional gefangen nehmen oder imaginative and prescient?

Extra info for Erläuterungen zu Hölderlins Dichtung

Sample text

Allein die Natur ist doch »aus heiligem Chaos gezeugt«. Wie gehen »Chaos« und »Nomos« (»Gesez«) zusammen? »Chaos« bedeutet uns doch das Gesetzlose und Wirre. « (Die Titanen. IV2, 208) ; er spricht von den »heiligen Wildnissen« (IV 2 ,250,541), auch von der »unbeholfenen Wildniss« (IV2,216) und von der »uralten Verwirrung« (Der Rhein. IV 2 ,180). Doch χάος bedeutet zuerst das Gähnende, die klaffende Kluft, das zuvor sich öffnende Offene, worin alles eingeschlungen ist. Die Kluft versagt jeden Anhalt für ein Unterschiedenes und Gegründetes.

Die Dichter« sind nicht alle Dichter überhaupt, auch nicht unbestimmt beliebige. »Die Dichter« sind die Künftigen, deren Wesen bemessen wird nach ihrer Anmessung an das Wesen der »Natur«. Und was dies langher bekannte und inzwischen in der Vieldeutigkeit verbrauchte Wort »Natur« hier nennt, muß sich allein aus diesem einzigen Gedicht bestimmen. Sonst begegnet »die Natur« in den geläufigen Unterscheidungen von »Natur und Kunst«, »Natur und Geist«, »Natur und 56 » Wie wenn am Feiertage ... « Geschichte«, »Natur und Übernatur«, »Natur und Unnatur«.

3. In welchem Sinne ist sie überhaupt ein Gut? Wir beachten zunächst, an welcher Stelle dieses Wort über die Sprache steht: im Entwurf zu einer Dichtung, die sagen soll, wer der Mensch ist im Unterschied zu den anderen Wesen der Natur; genannt werden die Rose, die Schwäne, der Hirsch im Walde (IV, 300 und 385). In der Absetzung gegen die anderen Lebewesen beginnt das angeführte Bruchstück deshalb mit: »Aber in Hütten wohnet der Mensch. « Wer ist der Mensch? Jener, der zeugen muß, was er sei. Zeugen bedeutet einmal ein Bekunden; aber zugleich meint es: für das Bekundete in der Bekundung einstehen.

Download PDF sample

Rated 4.77 of 5 – based on 48 votes