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By John Henry Mueller

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Der Deutsche Bundestag im Wandel: Ergebnisse neuerer Parlamentarismusforschung

Der Deutsche Bundestag hat über die Jahrzehnte in seinem Grundgefüge und seiner Funktionslogik eine erstaunliche Konstanz und Effizienz bewahrt. Gegenwärtig steht das Parlament aber auch vor neuen Herausforderungen: Veränderte Bedingungen der Medienpräsenz, die Wiedervereinigung, die Dynamik des europäischen Integrationsprozesses und die Entwicklung einer partizipationsfreudigen civil society stellen erweiterte Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Bundestags.

Kibbutz und Kollektiverziehung: Entstehung — Entwicklung — Veränderung

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Energiewirtschaft: Eine Studie über kalorische und hydraulische Energieerzeugung

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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58 führt und zwischen der Zeit seines Todes und der Renaissance von 1829 waren Manuskriptabschriften seiner Werke überraschend stark verbreitet4 4. Das bedeutet keineswegs, daß er besonders populär geworden war. Bach hatte in einem im Sterben begriffenen kontrapunktischen Idiom geschrieben, während der melodische Kompositionsstil sogar zu seinen Lebzeiten immer mehr Anhänger gefunden hatte. Soziologische Faktoren trugen zur Beschleunigung dieser Entwiddung noch bei. Das öffentliche Theater ersetzte die Kirche als Quelle musikalischer Erbauung, und die aufsteigende, im ganzen weltlich orientierte Bourgeoisie wandte sich der Leichtigkeit des Rokoko zu.

Wagner blieb jahrzehntelang auf diesem Popularitätsniveau. Mit steigendem Interesse an Brahms und Tschaikowsky nahm der Umfang der Wagnerprogramme dann allerdings ab, bevor noch der Patriotismus des ersten Weltkriegs den Komponisten in den partiellen Ruhestand versetzte. Als der Krieg vorbei war, kehrte er zwar wieder zurück, erholte sich aber nie ganz von dem Verlust. Der langfristige Trend geht zweifellos nach unten, und zwar sind es jetzt etwa drei Prozent. Trotzdem erscheint sein Name fast so häufig wie der Name anderer Musiker, die im Rang höher stehen.

6). Beginnend mit der Gründung der "New York Philharmonie" im Jahre 1842, läßt sich der Trend am einfachsten in zwei Abschnitte einteilen, die durch das Jahr 1890 getrennt werden. Die erste Periode ist durch den Abstieg von den olympischen Höhen eines dreißigprozentigen Repertoireanteils um 1842-45 auf weniger als fünfzehn Prozent charakterisiert; die zweite Periode zeigt einen weniger ausgeprägten Rückgang, bei dem Beethoven gelegentlich in demokratischer Tuchfühlung mit dem Rest des Komponistenvolkes gerät.

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