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By Klaus Kern

Gewässerausbau und Landnutzung haben die Bäche und Flüsse der Kulturlandschaft zu Abfluß- und Transportrinnen degradiert. Das Schlagwort der 90er Jahre heißt naturnahe Gewässerentwicklung, und der künftige Schwerpunkt liegt bei der Regeneration der Gewässerstrukturen. Doch nur, wer die Gesetze der natürlichen Gewässerentwicklung kennt, kann naturnahe Entwicklungen in Gang setzen. Der Autor dieses Buches stellt in verständlicher Weise die Grundlagen der morphologischen Entwicklung von Fließgewässern dar, analysiert die zeitlich-räumliche Veränderung von Gewässersystemen, untersucht die morphologischen Folgen anthropogener Eingriffe und leitet daraus Grundsätze zu einem modernen administration der Gewässer in der Kulturlandschaft ab. Zahlreiche Beispiele und tabellarische Darstellungen erleichtern das Verständnis.

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12. Kaltzeitliche Terrassensysteme am Main (nach Korber 1962) Die Schonbrunner T. wurde noch im ausgehenden Wiirmglazial gebildet und belegt in ihrem Sedimentaufbau den Ubergang vom verzweigten WildfluB zum einbahnigen Maanderstrom. Die Ebinger T. wurde von Schirmer (1983) ebenfalls noch in die ausklingende Kaltzeit datiert. Die folgenden Terrassen bis zur Zettlitzer belegen weitgreifende, klimatisch bedingte Umlagerungsphasen bis zur Zeitenwende. Die mittleren Auenterrassen sind dagegen eng an den F1uBlauf angelehnt und stammen aus Aktivitatsphasen im Friihmittelalter und im SpatmittelalterlFriihe Neuzeit (vgl.

Diese Feststellung trifft sieherlich auch auf die meisten Flu6bettbildungen der periglazial angelegten Taler unserer Breiten zu (vgl. Kap. 3). Lewin & Brindle (1977) unterscheiden beidseitige Begrenzungen, bei denen die Talsohle schmaIer ist als die theoretische Miianderamplitude, von einseitigen Begrenzungen in weiten Uberschwemmungsebenen. Bei letzteren stellten sie Mufig fest, daB der FluB im Abstand einer Miianderwellenlange an die Begrenzung stieB; unregelmaBige Formen sind jedoch ebenfalls oft anzutreffen.

Konkave oder konvexe Kriimmungen sind vor allem von der F1uBgeschichte und Eintiefungsgeschwindigkeitdes Vorfluters abhlingig, wie der Vergleich zwischen Mannbach und SchlojJbiichlein zeigt. Gesteinseigenschaften und Schichtenfolgen verstlirken oder schwachen diesen EinfluB abo Die Reliefenergie ist ein MaB fiir die Geschwindigkeit, mit der die Talbildung abHiuft. Bei unterschiedlicher Reliefenergie sind deshalb innerhalb desselben Naturraums verschiedene Talformen vorzufmden. Reisenbach (A c = 37,9 km2 , Reliefenergie9; 23 m/km, Abb.

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