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By Alb. Rosales

In seinem Werk "Identitiit und Differenz" kennzeichnet Hei degger, in Abhebung von Hegel, die "Sache des Denkens," d. h. das, was once sein Denken angeht und bewegt, als "das Sein hinsicht lich seiner Differenz zum Seienden. " "Fur uns ist die Sache des Denkens, vorliiufig benannt, die Differenz als Differenz. " (S. 43). Dass die Differenz auch die Sache des Denkens ist, das zum erst en Mal in SuZ. 1 zur Sprache kam, magazine zuniichst wie eine blosse Be hauptung anmuten. Der veroffentlichte Teil dieses Werkes be dient sich nicht einmal dieses Ausdrucks. In ihm wird aber wieder holt auf den Unterschied von Sein und Seiendem hingewiesen. So lesen wir auf S. 4:,"Sein' ist nicht so etwas wie Seiendes. " "Das Sein des Seienden, ist' nicht selbst ein Seiendes" (S. 6). Auf S. 27 steht der Satz: "Die Abhebung des Seins vom Seienden und die Explikation des Seins ist Aufgabe der Ontologie. " Wenn ein philosophisches Werk ebensowohl nach dem zu beurteilen ist, used to be in ihm als tragende Voraussetzung unausgesprochen zum Vor schein kommt, als auch nach dem, was once es ausdrucklich sagt, dann ist die Sache des Denkens in SuZ. die ontologische Differenz. Die Lage, in der wir uns angesichts der ontologischen Differenz im Denken von und urn SuZ. befinden, ist jedoch in sich proble matisch. 1. In dem veroffentlichten Teil dieses Werkes bleibt die 1 In dieser Arbeit bedienen wir nns folgender Abkiirzungen: "Sein undZeit" = SuZ.; . . Vom Wesen des Grundes" = WG.

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SS. 23-37). Die Darstellung hat innerhalb dieser Schrift die Funktion, den einheitlichen Gehalt dieses Begriffes im Wandel des Seinsverstandnisses herauszuarbeiten, urn dadurch zugleich zu erklaren, warum dieser Begriff fiir die Bestimmung des Seinsverstandnisses in Anspruch genommen werden muss. In der Absicht, das Weltphanomen einleitend zu zeigen, heben wir einige Grundziige dieser "Geschichte" hervor. 1m Zeitalter des friihen Griechentums wurde der Kosmos in einer urspriinglichen Weise gedacht.

C. Das Wesen der Welt Der Riickgang in die Welt gipfelt im § 18 in der Bestimmung der Umweltlichkeit und der Weltlichkeit. Mit dieser Bestimmung des Seins kommt der Ort des Unterschiedes von Sein und Seiendem, der zunachst im § 16 durchscheint, obwohl unausdriicklich, in Sicht. N ach einem biindigen Riickblick auf die Ergebnisse der vorangehenden Analysen weist der einleitende Absatz auf den nachsten Schritt hin: "Welt ist es, aus der her Zuhandenes zuhanden ist. " Das Zuhandene ist aus der Welt als aus seinem Grund entdeckt.

Die Existenzialontologie muss den Strukturen zustreben, die Bedingung der M oglichkeit bzw. h. Sein dieser ontisch-existenziellen Phanomene sind (vgl. SS. 87-88). 4. Ferner muss die Ontologie die 3 Mag jedes existenzielle Verstehen demnach auch vorontologisch sein und umgekehrt jedes vorontologische Verstehen existenziell, so ist dennoch innerhalb des Verstandenen dieses Verstehens zwischen den ontisch-zufiilligen Moglichkeiten und der Strukturmannigfaltigkeit der Existenz, die das Wesen dieses Seienden ausmacht, zu unterscheiden.

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